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Neubau einer Fuß- und Radwegebrücke über den Rhein-Herne-Kanal im Stadtteil Horsthausen. Die Brücke ist als Netzwerkbogenbrücke mit luftdicht verschweißtem Hohlkasten in Stahlbauweise geplant. Der Bogen ist einseitig neben dem Hohlkasten angeordnet und um ca. 15° zur Brückenachse nach außen geneigt. Die Vormontage des Überbaus erfolgt auf einer nahegelegenen städtischen Fläche. Von hier aus soll der Überbau über den Rhein-Herne-Kanal in die endgültige Lage eingeschwommen werden. Eine in den RHD-Belag integrierte smarte Belagsheizung soll den Überbau im Winter schnee- und eisfrei halten. Die Beleuchtung der Brücke erfolgt durch eine in das Geländer integrierte LED-Beleuchtung, welche das Brückendeck ausleuchtet. Mit der Treppenanlage in Stahlbetonbauweise soll eine Aufenthaltsfläche am Kanal geschaffen werden. Die Treppenanlage ist in der Grundgeometrie annähernd viertelkreisförmig und wird über eine Treppe und Sitzstufen gebildet. Die gerade Treppe führt von dem nördlichen Widerlager auf den unteren Betriebsweg der WSV. Das mittig angeordnete Geländer der Treppe wird ebenso wie das Geländer auf der Brücke mit im Handlauf integrierter Beleuchtung ausgebildet. Beide Widerlager und die Treppenanlage werden über Großbohrpfähle tief gegründet. Die Entwässerung der Brücken-, Treppen- und Wegeflächen erfolgt über 20 Schluckbrunnen, mit einem Durchmesser von 120 cm, die das Wasser in tieferen Bodenschichten abführen. Länge der Verkehrsanlage: 294,7 m. Länge der Brücke: 98,5 m. Brückenbreite zwischen den Handläufen: 4,0 m. Brückenfläche: ca. 394 m2. Höhe über Kanal: > 7,875 m. Tonnage Stahl: ca. 280 t (S355). Überbau: einfeldriger und gerade verlaufender Stahlhohlkasten (dicht geschweißt) als Netzwerkbogenbrücke mit geneigtem und seitlich dem Überbau einseitig angeordnetem Bogen. Widerlager, Treppenanlage ca. 540 m3 Stahlbeton der Festigkeitsklasse C 30/37 und Gründungsbauteile: Gründung: Tiefgründung mit ca. 460 m Bohrpfählen Durchmesser 1,20 m. Lager: 6 Stück (4 Kalottenlager, 2 Horizontalfesthaltungen). Übergangskonstruktionen: ca. 13 m Schleppblechkonstruktion. Abdichtung, Belag: ca. 450 m2 reaktionsharzgebundener Dünnbelag mit integrierten Elektro-Heizelementen (Belagsdicke 12 mm). Geländer: ca. 270 m Geländer als Sonderkonstruktion (größtenteils mit Handlaufbeleuchtung). Erdbauarbeiten: ca. 3700 m3 Bodenaushub, ca. 3100 m3 Bodeneinbau. Wegebau: ca. 815 m2 Wegausbildung in Asphaltbauweise, ca. 100 m2 wassergebundene Decke. Sonstiges: Schwingungsdämpfer als Feder-Masse-System, Belag auf den Sitzstufen, 20 Schluckbrunnen zur Versickerung.
Neubau einer stählernen Bogenbrücke als Fuß- und Radwegeverbindung über den Rhein-Herne-Kanal. Stahlüberbau, Widerlager aus Stahlbeton, Treppenanlage in Stahlbeton mit Sitzmöglichkeiten, RHD mit Belagsheizung, Asphalt-Wegebau auf Erdbauwerk.
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