Notice ID: 6efe59d8-8a3a-4c12-ad3c-9f55a2497286
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Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal schreibt die Anmietung von insgesamt 4 Wasserfahrzeugen mit Eisbrechereigenschaft für die Wintersaisons 2026/2027 und 2027/2028 aus. Die Leistung umfasst die Bereitstellung der Schiffe inklusive erforderlicher Mindestbesatzung und Ersatzpersonal für den Zeitraum vom 01. Dezember bis zum 31. März. Der Einsatz erfolgt auf verschiedenen Bundeswasserstraßen, darunter Weser, Mittellandkanal, Elbe-Seitenkanal und Oder, zur eventuell erforderlich werdenden Eisbekämpfung. Die Vergabe erfolgt in 4 Losen, wobei die Zuschlagserteilung auf ein Los je Schiff beschränkt ist.
Anmietung von insgesamt 4 Wasserfahrzeugen mit Eisbrechereigenschaft inklusive Besatzung für die Wintersaisons 2026/2027 und 2027/2028 zur Eisbekämpfung auf Bundeswasserstraßen.
Bidder Requirements
Besondere Bedingungen
Der Einsatz erfolgt vorrangig auf der Mittelweser im Bereich des WSA Weser sowie dem Binnenbereich der Weser im Bereich des WSA Weser-Jade-Nordsee. Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 2 und 3 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 30,0 m; Breite bis zu 9,60m; Tiefgang 1,0 m bis 2,30 m; Fixpunkthöhe bis zu 3,90 m; Antriebsleistung von mindestens 170 kW, Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein.
Der Einsatz erfolgt vorrangig auf dem Mittellandlandkanal mit seinen Stichkanälen im Bereich des WSA MLK / ESK. Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 1 und 3 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 30,0 m; Breite bis zu 9,60m; Tiefgang 1,0 m bis 2,30 m; Fixpunkthöhe bis zu 3,90 m; Antriebsleistung von mindestens 170 kW, Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein.
Der Einsatz erfolgt vorrangig auf dem Elbe-Seitenkanal im Bereich des WSA MLK / ESK. Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 1 und 2 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 35,0 m; Breite bis zu 11,45m; Tiefgang 1,0 m bis 2,50 m; Fixpunkthöhe bis zu 5,00 m; Antriebsleistung von mindestens 300 kW Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein.
Der Einsatz erfolgt auf den Bundeswasserstraßen im Bereich des WSA Oder-Havel sowie der Oder auf polnischem Gebiet bis Stettin. Vorzugsweise als gemeinsame ‚Deutsch- Polnische Eisbrecherflotte‘. Hier im Detail: - auf dem Fluss ‚Oder‘ (zwischen Km 704,1 und Km 750, einschl. Stettiner Knoten) - auf dem Fluss ‚Oder‘ (zwischen Ratzdorf (km 542) und Km 704,1) Je nach Erfordernis kann der Einsatz auch im Bereich der in den Losen 1 bis 3 genannten Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter erfolgen. Es wird 1 Fahrzeug mit den folgenden Abmessungen benötigt: Länge von 18,0 m bis 35,0 m; Breite bis zu 9,60m; Tiefgang 1,0 m bis 2,30 m; Fixpunkthöhe bis zu 4,40 m, Antriebsleistung von mindestens 350 kW Die Fahrzeuge müssen mit einer funktionsfähigen Radaranlage ausgestattet sein. Aufgrund der ständig wechselnden Einsatzgebiete müssen an Bord Übernachtungsmöglichkeiten im erforderlichen Umfang vorhanden sein. Anders als in anderen Flüssen bildet sich das Eis auf der ‚Oder‘ auf dem Grund. Es kann sich lösen und mit darüber hinwegtreibenden Eisschollen verkeilen, was zu einem Rückstau führen kann. Wenn die ‚Oder‘ und ihre Nebenflüsse durch Eis blockiert sind, kann das Wasser nicht richtig abfließen. Die Folge ist Hochwassergefahr. - Der Eisaufbruch der gemeinsamen deutsch- polnischen Flotte beginnt meist von der Oder-Mündung stromaufwärts, oft beginnend im Dammschen See nördlich von Stettin (Szczecin), um das Eis kontrolliert abfließen zu lassen. - Besonders bei einsetzendem Tauwetter können sich Eisschollen lösen, stromabwärts treiben und sich an Engstellen festsetzen, was zu plötzlichen Wasserstands-Anstiegen führt. - Es müssen Eisstärken von ca. 40 cm gebrochen werden. Die Arbeit der Eisbrecher schützt Brücken und Deiche vor zu hohem Druck und verhindert, dass angestautes Eis unkontrolliert abgeht und über die Ufer tritt.