Notice ID: e2c0fea8-f125-49ee-89bd-190dff9aff98
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Das Umweltbundesamt (DEHSt) schreibt Entwicklungsleistungen für den Vollzug des nationalen und europäischen Emissionshandels aus. Die IT-Landschaft der DEHSt befindet sich in einer Erneuerungsphase, wobei ein zentrales Software-Development-Kit (SDK) zur technologischen Modernisierung und Effizienzsteigerung eingesetzt wird. Die Ausschreibung umfasst drei Lose: 1) SDK-Wartung und -Management, 2) Neuentwicklung von Fachanwendungen und 3) Migration und Ablösung von Altsystemen. Die Rahmenvereinbarung hat eine Laufzeit von 4 Jahren mit der Option auf zweimalige Verlängerung um je ein Jahr. Die technische Basis umfasst Spring-Boot, AngularJS, PostgreSQL, Docker und GitLab CI/CD auf einer RedHat OKD-Plattform.
Entwicklungsleistungen für den Vollzug des nationalen und Europäischen Emissionshandels (SDK). Das Umweltbundesamt (DEHSt) sucht Unterstützung bei der Wartung und Weiterentwicklung des Software-Development-Kits (SDK) sowie bei der Neuentwicklung und Migration von Fachanwendungen.
Bidder Requirements
Besondere Bedingungen
Los 1: SDK-Wartung und -Management . Nach dem aktuellen Planungsstand beabsichtigt der Auftraggeber in den ersten vier Jah-ren Aufgaben mit bis zu 2.560 Personentage (PT) zu beauftragen. Vorbehaltlich von möglichen Änderungen der Gesetzeslage rund um den europäischen und den nationalen Emis-sionshandel erwartet der Auftraggeber, dass mindestens 50% der hier genannten Obergrenze für Personentage beauftragt werden wird. Sollte der Vertrag um jeweils ein Jahr verlängert werden, erwartet der Auftraggeber Aufga-ben in der Höhe von 640 PT je Verlängerung (bis zu 25% des ursprünglichen Umfangs). Zum Zwecke einer ungefähren Kapazitätsplanung sehen wir in etwa einen Bedarf von 960 PT im ersten Jahr und durchschnittlich 500 PT je Folgejahr. Es wird davon ausgegangen, dass die Arbeitslast relativ gleichmäßig über die Monate verteilt werden kann, sodass eine konstante Auslastung eines Entwicklungsteams erreicht werden kann.
Los 2: Neuentwicklung von Fachanwendungen . Nach dem aktuellen Planungsstand beabsichtigt der Auftraggeber in den ersten vier Jahren Aufgaben mit bis zu 3.056 Personentage (PT) zu beauftragen. Vorbehaltlich von möglichen Änderungen der Gesetzeslage rund um den europäischen und den nationalen Emissionshandel erwartet der Auftraggeber, dass mindestens 50% der hier genannten Obergrenze für Personentage beauftragt werden wird. Sollte der Vertrag um jeweils ein Jahr verlängert werden, erwartet der Auftraggeber Aufgaben in der Höhe von 764 PT je Verlängerung (bis zu 25% des ursprünglichen Umfangs). Zum Zwecke einer ungefähren Kapazitätsplanung sehen wir in der Regel einen Bedarf von 500 PT pro Jahr, aber jeweils in 2028 und 2029 einen erhöhten Bedarf von etwa 1.000 PT. Die Auslastung über den Jahresverlauf kann sehr unterschiedlich ausfallen. Die Bereitstellung der Fachanwendungen muss in den allermeisten Fällen zu fixen gesetzlichen Fristen erfolgen. Dies hat zur Folge, dass mehrere Entwicklungsprojekte parallel bearbeitet werden müssen. Damit geht ein erhöhter Personalbedarf einher, der vom Auftragnehmer ab-gedeckt werden muss (z.B. zwei bis vier Entwicklungsressourcen arbeiten an einer Fach-anwendung, zeitgleich müssen bis zu vier Fachanwendungsprojekte bearbeitet werden). Die gesetzliche Fristsetzung kann vom Auftraggeber in der Regel leider nicht beeinflusst werden.
Los 3: Migration und Ablösung von Altsystemen . Nach dem aktuellen Planungsstand beabsichtigt der Auftraggeber in den ersten vier Jahren Aufgaben mit bis zu 4.472 (Personentage) PT zu beauftragen. Vorbehaltlich von möglichen Änderungen der Gesetzeslage rund um den europäischen und den nationalen Emissionshandel erwartet der Auftraggeber, dass mindestens 50% der hier genannten Obergrenze für Personentage beauftragt werden wird. Sollte der Vertrag um jeweils ein Jahr verlängert werden, erwartet der Auftraggeber Aufgaben in der Höhe von 1.118 PT je Verlängerung (bis zu 25% des ursprünglichen Umfangs). Zum Zwecke einer ungefähren Kapazitätsplanung sehen wir in der Regel einen Bedarf von 650 PT pro Jahr, aber insb. ab Mitte 2028 bis zum Wechsel der Handelsperiode in 2030 einen erhöhten Bedarf von etwa 1.450 PT jährlich. Die Auslastung über den Jahresverlauf kann sehr unterschiedlich ausfallen. Die Bereitstellung der Fachanwendungen muss in den allermeisten Fällen zu fixen gesetzlichen Fristen erfolgen. Dies hat zur Folge, dass mehrere Entwicklungsprojekte parallel bearbeitet werden müssen. Damit geht ein erhöhter Personalbedarf einher, der vom Auftragnehmer abgedeckt werden muss (z.B. zwei bis vier Entwicklungsressourcen arbeiten an einer Fachanwendung, zeitgleich müssen bis zu vier Fachanwendungsprojekte bearbeitet werden). Die gesetzliche Fristsetzung kann vom Auftraggeber in der Regel leider nicht beeinflusst werden.