Bekanntmachungs-ID: 073dc882-7a3a-4177-9d23-7ceaa79e704c
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Die BBVG plant die Erschließung des Baugebietes Amerkamp in Bielefeld. Die Ausschreibung umfasst Kanal- und Straßenbauleistungen in zwei Losen. Los 1 beinhaltet den Kanalbau (RW/SW-Kanalisation, Pumpstation, Regenrückhaltebecken). Los 2 umfasst den Straßenbau (Asphaltierung, Gehwege, Stellplätze, Erdarbeiten). Die Vergabe erfolgt nach VOB/A im offenen Verfahren. Zuschlagskriterium ist der Preis (100%).
Erschließung des Baugebietes Amerkamp in Bielefeld durch Kanal- und Straßenbauleistungen. Die Arbeiten umfassen Kanalbau (RW/SW, Pumpstation) und Straßenbau (Asphaltierung, Gehwege, Stellplätze).
Anforderungen an den Bieter
Besondere Bedingungen
Für die Erschließung des Baugebietes "Amerkamp" in Bielefeld werden Bauleistungen in Form von Kanalbauleistungen benötigt. Die Kanalbauleistungen umfassen die Herstellung einer RW-und SW-Kanalisation im Freispiegelgefälle, die Herstellung einer Schmutzwasserdruckentwässerung einschl. der erforderlichen Pumpentechnik. Die Entwässerungsarbeiten umfassen die Herstellung eines offenen Regenrückhaltbe-ckens mit einem Rückhaltevolumen von ca. 1350 m³, einer Regenkanalisation im Frei-spiegelgefälle mit Stahlbetonrohren in den Dimensionen DN 300 bis DN 1200, einer Schmutzwasserkanalisation im Freispiegelgefälle mit Steinzeugrohren der Hochlastreihe in der Dimension DN 250, sowie einer Schmutzwasser-Druckrohrleitung aus verschweißten PE Rohren DA 180 einschl. einer Doppel-Pumpstation. Die neu verlegten SW-Leitungen werden über die Pumpstation und die Druckrohrleitung an das bestehende Entwässerungsnetz südwestlich des neuen Baugebietes im Bereich des Knotenpunktes Hillegosser Straße/Krähenwinkel angeschlossen. Die neu verlegten RW-Leitungen münden zunächst in ein herzustellendes offenes, mit eiern Tondichtungs-bahn gegen drückendes Grundwasser abgedichtetes Regenrückhaltebecken welches, über ein Drossel- und Ablaufbauwerk und eine neu herzustellende Ablaufmulde nördlich des Baugebietes in den Oldentruper Bach abfließt. Im Leistungsumfang enthalten ist auch die Verlegung von Hausanschlussleitungen aus Kunststoffrohren DN 150, getrennt in eine SW- und eine RW-Entwässerung.
Die BBVG plant die Erschließung des Baugebietes "Amerkamp" in Bielefeld. Für dieses Vorhaben werden u.a. Straßenbauleistungen benötigt. Gegenstand der Straßenbauleistungen sind die für das Erschließungsvorhaben erforderlichen Straßenbauarbeiten in der Hillegosser Straße. Zunächst sind hierbei die Straßenabläufe zu setzen und anzuschließen. Die Regelquerschnitte der Erschließungsstraßen setzen sich zusammen zum einen aus ni-veaugleichen Mischverkehrsflächen unterteilt in eine asphaltierte Fahrgasse und gepflas-terte Seitenstreifen mit einer Regelbreite von 6,00 m und zum anderen aus 11,00 m bis 20,00 m breiten Zufahrtstraßen aufgeteilt in eine ca. 6,00 breite asphaltierte Fahrbahn und einem ca. 2,50 m breiten Gehweg auf Hochbord, unterbrochen von ca. 2,00 m breiten Grünstreifen sowie 5,00 m breiten – teils öffentlichen, teils privaten – Stellplatzanlagen. Zur Herstellung der Baustraßen in den Mischverkehrsflächen wird Schotter in einer Stärke von ca. 36 cm auf voller Breite der Straßenparzelle sowie eine 10 cm starke Asphalttragschicht eingebaut. Die Breite der asphaltierten Baustraßen beträgt in Abhängigkeit von der Breite der Straßenparzellen im öffentlichen Bereich ca. 5,50 m bis 5,85 m. Die Asphaltierung erfolgt unter Berücksichtigung des Quergefälles gemäß den Regelquerschnitten. Im Bereich der Zufahrtstraßen wird im Bereich der Fahrbahn Schotter in einer Stärke von ca. 46 cm und im Bereich des Gehweges Schotter in einer Stärke von ca. 20 cm eingebaut. Der spätere Gehweg wird, wie in den Mischverkehrsflächen, mit einer 10 cm starken Asphalttragschicht geschützt. Auch im Fahrbahnbereich wird auf der Schottertrag-schicht eine ca. 10 cm starke Asphalttragschicht aufgebracht. Die Asphalttragschichten der Gehwege und der Mischverkehrsflächen werden im Zuge des Straßenendausbaus aufgefräst und der Schottertragschicht zugeschlagen. Die Asphalttragschicht im Bereich der Fahrbahn der Zufahrtstraßen dient im Straßenendausbau dagegen als Unterlage für den Einbau der abschließenden Asphaltdeckschicht. Vor diesem Hintergrund ist unbe-dingt auf die höhenegerechten Lage der Asphalttragschicht in diesem Bereich zu achten. Aufwendungen für Korrekturen wegen fehlerhafter Höhenlage gehen zu Lasten des AN. Vor dem Einbau des Schotters ist eine intensive Nachverdichtung des Erdplanums durch-zuführen. Soweit erforderlich, ist eine Untergrundverbesserung durch Bodenaustausch, vorzugsweise eine Bodenverbesserung durch Einfräsen eines Bindemittels vorzunehmen.