Ausschreibung

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"Ich finde das Tool so gut, dass ich direkt zwei weiteren Unternehmen davon erzählt habe."

RS

Robin Schönbach

Lead Business Developer

Kaulquappe

Veröffentlicht
vor 18T
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Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle (Dessau-Roßlau)
Projektübersicht

Die anthropogene Verstärkung des Klimawandels prägt zunehmende die Extremwettereignisse in Deutschland. Bereits in den vergangenen Jahren wurde deutlich, welche Ausmaße solche Ereignisse erreichen können und welche ökonomischen Schäden dadurch entstehen. Informationen über Schäden aus extremen Wettereignissen bilden eine wichtige Grundlage für einen strategischen und effektiven Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Eine Studie im Auftrag des BMWK und des BMUV schätzt die Schäden durch extreme Wetterereignisse in Deutschland seit dem Jahr 2000 auf mindestens 145 Milliarden Euro. Über das neue Klimaanpassungsgesetz (§4 Absatz 3) gibt es unter anderem einen gesetz-lichen Auftrag regelmäßig Daten zu Schäden durch Wetterextreme zu erfassen. Ähnliche Anforderungen entstehen auch international über das Sendai Rahmenwerk und die Klima-berichterstattung unter EU und Klimarahmenkonvention. Im Auftrag des Umweltbundsamtes hat eine Studie Empfehlungen zur systematischen Erfassung extremwetterbedingter Schäden in Deutschland gegeben und protypisch für drei Ereignisse geschätzt. In 2024/2025 hat das Umweltbundesamt darauf aufbauend eine konkrete, pragmatische Methodik zu Schätzung der Schäden auf Basis der bisher verfüg-baren Daten entwickeln lassen. Andere Bundeseinrichtungen arbeiten ebenfalls an Konzepten zu systematischeren Schadenserhebung und -schätzung, insbesondere beschäftigen sich das das Bundesamt für Katastrophenschutz und das Statistische Bundesamt mit nationalen Schadensdaten und -schätzungen. Hier sind mittelfristig relevante Beiträge zu erwarten. Bis dahin soll dieses Projekt auf Basis der entwickelten Methodik die Schadensschätzung fortschreiben. Ziel des Projektes ist es eine bestehen Datenreihe mit Schätzung der extremwetterbedingten Schäden seit dem Jahr 2000 mit einer bestehen Erfassungsverfahren kontinuierlich fortzuschreiben und den entsprechenden Indikator im Monitoringsystem zu Deutschen Anpassungsstrategie zu aktualisieren. Die Aktualisierung soll in der Regel jährlich rückwirkend für das letzte Kalenderjahr erfolgen. In diesem Projekt geht es um die regelmäßige Anwendung einer vorhandenen Methodik in den Jahren 2026 bis 2030. Umfassende Weiterentwicklungen werden in separaten Projekten adressiert. Die Leistungen - jeweils für die Jahre 2026-2030 - werden über einen Rahmenvertrag vereinbart und können jährlich abgerufen werden. Ein Anspruch auf Abruf der Leistungen über das erste Jahr hinaus besteht nicht. Mögliche Gründe können beispielsweise die Einschränkungen in der Verfügbarkeit von Mitteln, wesentliche Veränderungen in den Datenquellen oder die Verfügbarkeit vergleichbarer Leistungen durch andere Bundesbehörden sein. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.

Jährliche Aktualisierung der Schätzung von Schäden durch Wetterextreme. Basierend auf einer vorhandenen Methodik. Fortschreibung der Datenreihe seit 2000.

Standort Projekt
DEU
Finanzen
Geschätztes Honorar 145.000.000,00 €
Eignung

Anforderungen an den Bieter

  • Referenzen nach §75 Abs. 5 VgV
  • Mindestjahresumsatz nach §45 VgV

Rollenqualifikationen

  • Architekt mit Bauvorlageberechtigung
  • Ingenieur mit 5 Jahren Erfahrung
Technische Details

Besondere Bedingungen

  • Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B)
Originaltitel: Rahmenvertrag - Jährliche Aktualisierung der Schätzung von Schäden durch Wetterextreme
deen