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Das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat schreibt die ELER Modulberatung ab 2027 aus. Es handelt sich um ein einstufiges Konzessionsvergabeverfahren, das in Anlehnung an ein offenes Verfahren nach der VgV durchgeführt wird. Der Auftrag umfasst verschiedene Beratungsmodule, darunter betriebswirtschaftliche Begleitung, Arbeitswirtschaft, Qualitätssicherung, Diversifizierung, Ackerbau, Tierhaltung und Biodiversitätsberatung. Die Laufzeit des Rahmenvertrags beginnt am 01.01.2027 und endet am 31.12.2029, inklusive Verlängerungsoptionen. Bieter müssen umfangreiche Nachweise zur Unternehmensstruktur, Eignung und Qualifikation der Beratungskräfte erbringen.
Vergabe von Konzessionen für die ELER Modulberatung ab 2027. Das Verfahren umfasst verschiedene Beratungsmodule für landwirtschaftliche Betriebe, unter anderem in den Bereichen Betriebswirtschaft, Arbeitswirtschaft, Qualitätssicherung, Diversifizierung, Ackerbau, Tierhaltung und Biodiversität.
Anforderungen an den Bieter
Rollenqualifikationen
Besondere Bedingungen
Analyse der Ist-Situation und Prozessbegleitung bei der Weiterentwicklung des Unternehmens.
Analyse, Optimierung und Planung der Arbeitswirtschaft und der Betriebsorganisation
Einführung und Begleitung von GQSBW Hof-Check zur Einhaltung der Vorgaben in den Bereichen Konditionalität, Fachrecht und Arbeitssicherheit.
Einzelbetriebliche Voraussetzungen und Potenziale im Bereich Einkommenskombinationen.
Aufbau oder Ausbau von konkret geplanten Einkommenskombinationen im landwirtschaftlichen Betrieb.
Analyse und Weiterentwicklung der bestehenden Vermarktung bzw. Entwicklung neuer Geschäftsfelder.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Biogas bzw. Einstieg in den Betriebszweig Biogas.
Einführung und Integration von bioökonomischen Innovationen und Wertschöpfungsnetzen in der Landwirtschaft.
Aufbau oder Ausbau von Tourismusangeboten im landwirtschaftlichen Betrieb oder Weinbaubetrieb.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Ackerbau unter Berücksichtigung der ökologischen Erfordernisse und eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs der ackerbaulichen Spezialkultur unter Berücksichtigung der ökologischen Erfordernisse und eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Planung und Bewirtschaftung von Agroforst- Systemen.
Zeit- und mengengerechter Einsatz von Düngemitteln entsprechend den Anforderungen der Düngeverordnung. Verbesserung der Nährstoffeffizienz.
Reduktions- und Verzichtmöglichkeiten sowie ökonomisch und ökologisch sinnvoller und termingerechter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.
Erhaltung, Schutz und Verbesserung des Bodens und der Bodenfruchtbarkeit.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Gemüsebau unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Optimierung der Produktion und langfristige Strategie hinsichtlich des integrierten und biologischen Pflanzenschutzes.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Zierpflanzenbau unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Baumschule oder Staudenbetrieb unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Obstbau unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourceneinsatzes
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Beerenobst unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Weinbau unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourceneinsatzes.
Analyse und Weiterentwicklung der Kellerwirtschaft.
Umstellung auf ökologische Wirtschaftsweise.
Analyse und Weiterentwicklung der ökologischen Erzeugung.
Optimierung der Flächenproduktivität und der Produktqualität in Ackerbau und Grünland bei Ökobetrieben.
Analyse und Weiterentwicklung der Erzeugung und Vermarktung im ökologischen Weinbau.
Analyse und Weiterentwicklung der Erzeugung und Vermarktung im ökologischen Gemüsebau.
Analyse und Weiterentwicklung der Erzeugung und Vermarktung im ökologischen Obstbau.
Einstieg bzw. Begleitung und Weiterentwicklung des ökologischen Beerenobstanbaus.
Ökonomisch und ökologisch sinnvoller und termingerechter Einsatz von im Ökologischen Landbau zugelassenen Pflanzenschutzmitteln.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Milchvieh.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Rindermast und Fresseraufzucht.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Mutterkuhhaltung.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Schweinehaltung.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Schafe oder Ziegen.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Geflügelhaltung. Einstieg in den Betriebszweig Geflügelhaltung.
Analyse und Weiterentwicklung der Imkerei.
Erstellung eines individuellen Entwicklungskonzepts bei einer Baumaßnahme zur Schaffung tiergerechter Haltungsbedingungen. Tierarten: Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Pferde und weitere.
Analyse und Weiterentwicklung des bestehenden Haltungsverfahrens in Bezug auf Tierwohl. Tierarten Rind, Schwein, Geflügel und weitere.
Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten sowie Handlungsalternativen für die Anbindehaltung in rinderhaltenden Betrieben.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Rind im Hinblick auf Tierwohl.
Analyse und Weiterentwicklung des Betriebszweigs Schwein im Hinblick auf Tierwohl.
Analyse des Tierbestandes, Verbesserung der Tiergesundheit und der Biosicherheitsmaßnahmen.
Erstellung eines betriebsindividuellen Maßnahmenplans zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität.
Beratung zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität.
Analyse des gesamtbetrieblichen Energiebedarfs; Steigerung der Energieeffizienz im Gesamtbetrieb oder in einem Betriebsschwerpunkt.
Betriebsindividuelle Klimaschutzmaßnahmen, gesamtbetriebliche Klimabilanz.
Erfassung und Verbesserung der betrieblichen Nachhaltigkeitsleistung.
Erhaltung, Schutz und Verbesserung des Moorbodens, und nasser Standorte.
Analyse und Weiterentwicklung der Erzeugung und Vermarktung im ökologischen Weinbau in einer Kleingruppe landwirtschaftlicher Unternehmen. Anforderungen an die Kleingruppe, wie z. B. minimale und maximale Gruppengröße, werden in einer Verwaltungsvorschrift festgelegt.