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Auf dem Gelände des Universitätsklinikums Kiel (UKSH) wird eine Baufeldfreimachung zugunsten eines Neubauprojektes (Verwaltungs- und Akademiezentrum) durchgeführt. Das Klinikum ist Teil der kritischen Infrastruktur, entsprechend gelten hohe Anforderungen an die sichere Durchführung der Baufeldfreimachung, insbesondere für den sicheren Umgang mit im Baufeld befindlichen Medienleitungen (klinische Netze). Inhalt der Leistung: Es müssen Gebäude abgebrochen und die Kampfmittelfreiheit – in der Regel tiefenunbeschränkt – hergestellt werden. Das durch mehr als 12 m Höhendifferenz geprägte Gelände muss nach dem Abbruch für die Übernahme durch das Hochbauprojekt nach geotechnischen Vorgaben standsicher profiliert werden. Das Baufeld ist Kampfmittelverdachtsfläche (Abwurfmunition). Die Baufreigabe ist erteilt. Es sind vollständig incl. Fundamenten und Grundleitungen abzubrechen: Das Gebäude der Infektionsmedizin direkt an der Brunswiker Straße 4, die dahinterliegende ehemalige Tierhaltung sowie die nochmals dahinterliegende Parkpalette. Infektionsmedizin Baujahr 1893-1907 sowie 1945 und 1962 Wiederaufbau: Länge: max. ca. 75 m Breite max. ca. 27 m , Firsthöhe max. ca. 20 m ü. GOK Grundfläche ca. 1.120 m², Bruttogeschossfläche ca. 3.900 m², Bruttorauminhalt ca. 19.050 m³ Gründung gemauerte Streifen- und Einzelfundamente, nicht unterkellert, Geschosse EG bis teilw. 5. OG, 218 Räume. Konstruktion: Mauerwerksmassivbau, Außenwände Ziegelmauerwerk, Staffelgeschoss mit Stahlblech auf UK aus Metall, durchschnittlich schadstoffbelastet, händischer Abtrag des Dachstuhls ggf. notwendig. Entkernung des festverbauten Mobiliars (z.B. Einbauschränke, Labortische), hauptsächlich Labore, Büros sowie ein Hörsaal, Technik- und Lagerräume sowie ein Lastenaufzug ist Teil der Leistung. Ehemalige Tierhaltung Baujahr 1955 bis 1957: Länge: ca. 33 m Breite ca. 9 m (Anbaubereich 17 m) , Firsthöhe ca. 6,5 m ü. GOK, Grundfläche ca. 360 m², Bruttogeschossfläche ca. 675 m², Bruttorauminhalt ca. 1.830 m³ Gründung gemauerte Streifenfundamente, teilunterkellert, Geschosse KG, EG, 1. OG. Konstruktion: Mauerwerksmassivbau, Außenwände Ziegelmauerwerk, stark schadstoffbelastet, Aufenthaltsräume sowie Räume für Tierzüchtung und -versuche. Parkpalette Baujahr 1970, 1989 ertüchtigt: Länge: ca. 44 m Breite ca. 36 m, Höhe Brüstung ca. 5 m ü. GOK, Grundfläche ca. 1.670 m², Bruttogeschossfläche ca. 3.115 m², Bruttorauminhalt ca. 5.570 m³ Gründung Köcherfundamente Stahlbeton, Geschosse EG, 1. OG. Konstruktion: Stahlbetonskelettbau, schwach schadstoffbelastet. Freiraum: Rückbau der befestigten Flächen: ca. 1.000 m² Pflasterfläche, ca. 500 m² Asphaltfläche. Die Bodenbeschaffenheit ist durch einige Schürfen bereits erkundet, in einem kleinen Bereich liegt ein Schadstoffbefund vor. Der Untergrund ist ggf. durch größere Trümmerteile verunreinigt. Zwei denkmalgeschützte Museumsbauten in direktem Umfeld erfordern den besonders erschütterungsarmen Abbruch. Die Leistung beinhaltet umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Nachbarn und der Verkehrssicherheit im öffentlichen Raum. Die Leistung beinhaltet Maßnahmen für die Baustelleneinrichtung und Baulogistik in einem stark beengten, abschüssigen Baufeld in innerstädtischer Lage. Gegenstand der Beschaffung sind ebenfalls die Durchführung der Bauleitung und verschiedene Planungsleistungen, die in Zusammenhang mit der durch den Bieter angebotenen technischen Lösung stehen. Das Projekt befindet sich in einer Liegenschaft der kritischen Infrastruktur. Dem Auftragnehmer obliegt insbesondere die sicherheitstechnische Koordination von Abbruch und Kampfmittelsondierung. Schnittstelle zu anderen Gewerken: Im Ausführungszeitraum sind im Baufeld weitere Gewerke (Medienleitungen und zugehöriger Tiefbau) tätig. Die Pflichten zur Zusammenarbeit, der Baufreiheit und Koordination mit den weiteren Gewerken sind in den Verdingungsunterlagen detailliert dargelegt. Dem Verhandlungsverfahren ist ein Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet. Die Teilnahmeanträge werden anhand folgender Kriterien gewichtet bewertet, um die Anzahl der Teilnehmer auf 5 einzuschränken. Spezifischer Jahresumsatz Abbruch und Schadstoffsanierung (10%), Spezifischer Jahresumsatz Kampfmittelsondierung (10%), Qualifikation Bauleitung (16%), Referenzen Klasse 1-1 Innerstädtischer Abbruch (12,8%), Referenzen Klasse 1-2 Abbruch mit bes. Anforderungen Erschütterungsschutz (19,2%), Referenzen Klasse 2-1 Kampfmittelsondierung bei kontaminierten Böden (9,6%), Referenzen Klasse 2-2 Kampfmittelsondierung bei hohem Verschrottungsgrad und Leitungstrassen (9,6 %) , Referenzen Klasse 2-3 Kampfmittelsondierungen unter fortlaufender Koordination mit anderen Gewerken (12,8%) Die Wertung der Angebote erfolgt anhand folgender Kriterien: Preis (70%), Termin (10%), Qualität des erschütterungsarmen Abbruches (20%) Als Grundlage der Bewertung in den Kriterien „Termin“ und „Qualität des erschütterungsarmen Abbruches“ dienen projektspezifische Ausarbeitungen des Bieters. Hierzu sind die Erläuterungen in den Verdingungsunterlagen zu beachten. Die detaillierte Darstellung der Wertungsmatrix im Teilnahmewettbewerb und der Angebote ist in den Verdingungsunterlagen enthalten. Die Teilnahme an einer Besichtigung des Areals und der Gebäude vor Angebotsabgabe ist verpflichtend.
Neubau einer 3-zügigen Grundschule. Passivhausstandard mit Holz-Hybrid-Bauweise. Mensa und Sporthalle integriert.
Anforderungen an den Bieter
Rollenqualifikationen
Besondere Bedingungen