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Neubau ESTW-A Wieren in Simis-D-Technik, Rückbau der alten Anlagen, Einbindung zahlreicher neuer Weichen, eines neuen Bahnhofs- sowie 2 neuer Streckengleise, Anpassung an 17 BÜ. Die VzG-Strecke 6899 ist rund 107 km lang, durchgängig mit 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom elektrifiziert und beinahe durchgängig mit 160 km/h befahrbar. Sie ist überwiegend eingleisig; lediglich die Abschnitte Hohenwulsch – Salzwedel (ca. 35 km) und Veerßen – Uelzen (ca. 3 km) sind zweigleisig ausgebaut und für dauerhaften Gleiswechselbetrieb ausgerüstet. Die Strecke ist durchgehend mit PZB ausgerüstet. Sie entspricht dem Streckenstandard P3 / F1, der Streckenklasse D4, und ist dem Netzsegment hA (hohe Auslastung) sowie dem HLN-Netz zugeordnet. Zugangspunkte zum SPNV bestehen in den Bahnhöfen Stendal, Kläden, Hohenwulsch, Brunau-Packebusch, Salzwedel, Schnega, Wieren und Uelzen, ferner an den Haltepunkten Steinfeld, Meßdorf, Fleetmark, Pretzier, Soltendieck und Stederdorf. Anschließer gibt es in Hohenwulsch (Matthäi) und Salzwedel (Dampflokfreunde Salzwedel). Die Strecke wird aus den Stellwerken ESTW-UZ Stendal (Simis-C, gesteuert aus der BZ Berlin, Steuerbezirk 4; bis km 3,3), ESTW-Z Salzwedel (Simis-C, km 3,3 – 101,4) und Uelzen Uf (SpDr S60, ab km 101,4) überwacht. In den Bahnhöfen Kläden, Hohenwulsch, Brunau-Packebusch und Wieren steht je ein Überholgleis zur Verfügung, im Bahnhof Schnega zwei. Im Bahnhof Salzwedel bestehen ein Überholgleis im sog. Güterbahnhof sowie zwei im sogenannten Personenbahnhof; ferner ein nichtelektrifiziertes Nebengleis. In allen genannten Bahnhöfen stellen ESTW-A, gesteuert aus dem ESTW-Z Salzwedel, die Stelleinheiten. Alle diese ESTW-A sowie jenes an der Üst Rademin sind Simis-C-Stellwerke, lediglich das ESTW-A Schnega wurde 2024 in Simis-D-Technik neu errichtet. Die 6899 bindet im Bf Stendal aus der Strecke 6107 Lehrte – Berlin aus. Hier bestehen ferner Übergangsmöglichkeiten zu den Strecken 6401 Stendal – Wittenberge, 6894 Stendal – Tangerhütte sowie 6402 Magdeburg – Stendal. Im Bahnhof Salzwedel binden die VzG-Strecken 6900 Oebisfelde – Salzwedel und 6901 Salzwedel – Geestgottberg ein; beide sind an die Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) verpachtet, die Strecke 6900 ist stillgelegt. Im Bahnhof Wieren bindet die Strecke 1962 Braunschweig – Gifhorn – Wieren ein, diese wird von der DB InfraGO betrieben. Im Bf Uelzen bindet die 6899 in die Strecke 1720 Hannover – Hamburg-Harburg (– Cuxhaven) ein, es besteht ferner die Übergangsmöglichkeit auf die Strecke 1960 Uelzen – Langwedel. Eine Besonderheit der Strecke sind die zahlreichen Bahnübergänge, insgesamt 55 Stück, davon 16 Stück im Stellbereich des ESTW-A Wieren. Bis auf wenige Ausnahmen sind diese in EBÜT-Technik errichtet und werden fern- oder hauptsignalüberwacht, teils in Mischform. Die Strecke befindet sich bis km 71,2 in Sachsen-Anhalt und ab km 71,2 in Niedersachsen. Die Regionalbereichsgrenze Südost / Nord verläuft davon abweichend im km 82,631. Somit zählt der Bahnhof Schnega wie auch ein großer Teil des Stellbereichs des ESTW-A Schnega, obwohl in Niedersachsen liegend, zur Region Südost. Die Instandhaltungsgrenze zwischen den Netzen Magdeburg und Hamburg liegt wiederum abweichend an der Stellbereichsgrenze ESTW-A Schnega / ESTW-A Wieren im km 84,842.
Neubau ESTW-A Wieren in Simis-D-Technik. Rückbau der alten Anlagen. Einbindung zahlreicher neuer Weichen.
Anforderungen an den Bieter
Rollenqualifikationen
Besondere Bedingungen