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Beschaffung von einer Durchleuchtungsanlage und einer Röntgenanlage. Lieferung, Bereitstellung und Inbetriebnahme für das Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Klinikum Nürnberg im Eltern-Kind-Zentrum am Campus Süd. Es erfolgt keine losweise Vergabe. Begründung der Nichtaufteilung in Lose gemäß § 97 Abs. 4 Satz 3 GWB: Der Auftraggeber verzichtet im vorliegenden Verfahren auf eine Aufteilung der Leistungen in Fachlose und vergibt die Durchleuchtungsanlage sowie die konventionelle Röntgenanlage als Gesamtlos. Diese Abweichung vom Gebot der Losbildung ist zur Abwendung erheblicher Risiken für die Patientensicherheit und zur Gewährleistung einer lückenlosen Versorgungsqualität im neuen Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ) zwingend geboten. Vermeidung von Fehlbedienungen durch Software-Homogenität: In der hochsensiblen pädiatrischen Radiologie müssen Notfallprozesse unter extremem Zeitdruck sicher beherrscht werden. Eine identische Bedienlogik, grafische Benutzeroberfläche (GUI) und Workflow-Struktur beider Anlagen ist essentiell, um das Risiko von Anwendungsfehlern bei Personalrotation zu minimieren. Unterschiedliche Systemumgebungen würden die kognitive Belastung des medizinischen Fachpersonals erhöhen und damit die Patientensicherheit unmittelbar gefährden. Sicherstellung des ALARA-Prinzips (Strahlenschutz): Die Leistungsverzeichnisse fordern spezifische pädiatrische Dosisreduktions-Technologien und ein integriertes Dosismanagement. Eine einheitliche Systemlandschaft garantiert eine konsistente Protokollführung und die fehlerfreie Übertragung der Strahlendosen an das DMS-System. Die Vermeidung von Schnittstellenbrüchen zwischen verschiedenen Herstellern ist hierbei ein entscheidendes Kriterium für den Strahlenschutz der minderjährigen Patienten. Hardware-Interoperabilität als Sicherheitsredundanz: Das geforderte 'Detektor-Sharing' dient nicht nur der Wirtschaftlichkeit, sondern stellt eine kritische Sicherheitsredundanz dar. Im Falle eines Detektordefekts ermöglicht nur die volle Hardware-Kompatibilität innerhalb eines Herstellerverbunds den sofortigen Austausch der Komponenten, um die diagnostische Betriebsbereitschaft ohne Zeitverzug aufrechtzuerhalten. Wirtschaftliche Synergien bei der klinischen Anbindung: Die 10-jährige Vollwartung (inkl. 4h-Reaktionszeit) durch einen einzigen Servicepartner sichert die geforderte Systemverfügbarkeit von 95 %. Eine Aufsplittung würde zu unkalkulierbaren Verzögerungen bei der Störungsbeseitigung an den komplexen IT-Schnittstellen (KIS/PACS) führen. Der Auftraggeber kommt nach Abwägung zu dem Schluss, dass die fachspezifischen Anforderungen an die Patientensicherheit und die technische Prozessintegrität im pädiatrischen Kontext eine Gesamtvergabe rechtlich zwingend erfordern.
Lieferung und Inbetriebnahme von Durchleuchtungsanlage und Röntgenanlage. Für Institut für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin im Eltern-Kind-Zentrum.
Anforderungen an den Bieter
Rollenqualifikationen
Besondere Bedingungen