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Das Universitätsklinikum Magdeburg (UKMD) plant den Neubau eines Zentralklinikums. Das Projekt umfasst die Zusammenführung dislozierter Kliniken und Funktionsstellen zur Schaffung einer zentralisierten und funktional optimierten Struktur. Der Neubau ist das größte Bauvorhaben des Landes Sachsen-Anhalt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1 Mrd. €, davon ca. 650 Mio. € für den Neubau des Zentralklinikums. Geplant ist eine hochflexible, zukunftsfähige und automatisierte medizinische Einrichtung. Die Realisierung erfolgt als Integrierte Projektabwicklung (IPA).", "Es werden verschiedene Schlüsselgewerke sukzessive ausgeschrieben, beginnend mit ELT-Ausführung am 19.01.2026 und TGA-Planung am 23.02.2026. Die Objektplanung einschl. Brandschutz folgt am 26.02.2026.", "Das Projekt legt Wert auf medizinisch zeitgemäße Abläufe, effiziente Strukturen und sparsame Lösungen. Es müssen eine moderne, sichere und wettbewerbsfähige Krankenversorgung gewährleistet sowie Sicherheitsrisiken minimiert werden. Zukunftsfähigkeit, Innovation und ein höchstmöglicher Automatisierungsgrad sind zentrale Anforderungen.", "Die Planung des Zentralklinikums muss einen hochgradig flexiblen Bau ermöglichen, der Umnutzungen durch andere medizinische Fachrichtungen zulässt. Dies gilt auch infolge geänderter Medizinstrategien.", "Das komplexeste Vorhaben ist der Neubau des Zentralgebäudes für die Krankenversorgung, das an die Bestandsgebäude Haus 60a und Haus 60b anschließt. Das Projekt ist aufgrund multifaktorieller Abhängigkeiten und einer Vielzahl an Nutzern hochkomplex. Die Einordnung in Bestandsstrukturen, auch denkmalgeschützte, ist eine Herausforderung.", "Der Auftraggeber IPS GmbH realisiert diesen Teil als Integrierte Projektabwicklung (IPA).", "Die Ausschreibung betrifft die TGA-Planung (Schlüsselgewerk 3), voraussichtliche Veröffentlichung am 23.02.2026. Die Leistungsumfangs umfasst die Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung der Leistungsphasen 2 bis 7 gemäß § 55 HOAI 2021.", "Die Projektlaufzeit ist bis Ende 2035 angesetzt.", "Das Projekt wird als Dienstleistung ausgeschrieben und ist nicht für KMU geeignet.", "Die Auswahl der Bieter erfolgt nach Kriterien wie Mindestreferenzen, durchschnittliche Beschäftigtenzahl, Jahresumsatz, Erfahrung mit frühzeitiger Einbindung der Ausführung, kooperativen Vertragsmodellen, Lean Construction und BIM.", "Es sind zwei Mindestreferenzen von komplexen Gebäudetypologien (Honorarzone IV oder höher) vorzulegen, mit Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (LP 2-7) und Baukosten von min. EUR 5.000.000,00 netto (KG 410-450, 470). Die Fertigstellung muss innerhalb der letzten 10 Jahre erfolgen.", "Weitere Auswahlkriterien umfassen die Anzahl der durchschnittlichen Beschäftigten (min. 50 Architekten/Bauingenieure/gleichwertig), den durchschnittlichen Jahresumsatz (min. EUR 5.000.000,00 netto) und die Erfahrung mit kooperativen Modellen, Lean Construction und BIM.", "Der Auftraggeber verzichtet auf die Nachforderung fehlender oder unvollständiger Unterlagen im Teilnahmewettbewerb.", "Elektronische Rechnungsstellung ist erforderlich.", "Die Verfahrensart ist ein nicht offenes Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Es werden 3 bis 5 Bieter ausgewählt.", "Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge ist der 26.03.2026.", "Es sind keine Varianten oder Nebenangebote zugelassen.", "Das Projekt wird nicht durch EU-Mittel finanziert.", "Die Sprache des Verfahrens ist Deutsch."]
Neubau des Zentralklinikums am Standort Magdeburg. Umfassende Zusammenführung dislozierter Kliniken und Funktionsstellen. Modernisierung der medizinischen Infrastruktur.
Anforderungen an den Bieter
Rollenqualifikationen
Besondere Bedingungen