Ausschreibung

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Sascha Bahlau

Sascha Bahlau

Geschäftsführer

LOUPZ GmbH & Co. KG

Veröffentlicht
vor 1T
Heute
Abgabe
in 34T
Vertragsbeginn
in 195T
07545 Gera
GWB »Elstertal« - Geraer Wohnungsbaugesellschaft mbH (Gera)
Projektübersicht

Die GWB »Elstertal« beauftragt die Sanierung der Wohngebäude Florian-Geyer-Str. 1-11 in Gera. Das Los 10 umfasst Bodenarbeiten. Die Gebäude sind Teil des Denkmalensembles „Altstadt“ und des Sanierungsgebietes „Stadtzentrum“. Es handelt sich um 5-geschossige Plattenbauten vom Typ WBS70, die im Jahr 1979/1980 errichtet wurden. Während der Sanierung sind die Gebäude unbewohnt. Kernmaßnahmen sind die Errichtung von vier neuen Personenaufzügen zur Verbesserung der Wohnqualität und Barrierefreiheit. Es sind Grundrissanpassungen und Anbauten erforderlich. Zur Reduktion des Wärmebedarfes und zur Erhöhung der Energieeffizienz erfolgt eine energetische Sanierung mit WDVS, neuen Fenstern und Balkonverglasungen. Ein neuer Eckbalkon wird am Haus 11 installiert. Weiterhin werden das Dach erneuert, die Haustechnik, Treppenhäuser und Grundleitungen saniert. Das Wohnumfeld wird aufgewertet. Nach Entkernung/Abbrucharbeiten werden alle Wohnungen saniert, inklusive Bäder, Wohnungstechnik, Bodenbeläge, Tapeten, Wohnungseingangstüren, Innentüren und Fenster. Der Leistungsumfang für das Los 10 Boden umfasst Estricharbeiten (Sanierung Badbereich, Zementestrich 3-5cm: 135 m²; Sanierung im Bereich abgebr. Trennwände / Anpassung im Bereich Fenster/neue Trennwände; Breite bis b=25cm, Anhydritestrich: 450 m). Des Weiteren Bodenbelagsarbeiten (Untergrundreinigung, Grundierung, Spachtelung als Höhenausgleich inkl. Schleifen und Saugen, Verlegung Design-Vinylboden in Wohnungen in Plankenform: 3100 m²; Oberflächenbehandlung und Verlegung Verbund-Belag, als Bahnenware in Fluren: 280 m²). Die detaillierten Leistungsumfänge sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen. Das Projekt ist für SMEs, Startups und Freelancer geeignet. Angebote sind bis zum 16. Februar 2026, 10:00 Uhr, einzureichen. Elektronische Rechnungsstellung ist erforderlich. Die Vergabe erfolgt nach dem Zuschlagskriterium Preis. Die Angebotsfrist beträgt 77 Tage.

Sanierung von Wohngebäuden. Energetische Sanierung und Verbesserung der Wohnqualität. Neubau von vier Personenaufzügen.

Standort Projekt
Florian-Geyer-Straße 1-11, 07545 Gera, DEU
Finanzen
Geschätztes Honorar 3.000.000,00 €
HOAI - Mindestdeckungssumme von pauschal 3 Mio. € für jeden Versicherungsfall (für Vermögens-, Personen- und Sachschäden). Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen.
Eignung

Anforderungen an den Bieter

  • Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Handelsregister
  • Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz des Bieters der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
  • Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte; gegliedert nach Berufsgruppen unter Angabe der Qualifikation
  • Nachweis des Versicherungsschutzes (Berufshaftpflichtversicherung mit (Mindest-)Deckungssumme von pauschal 3 Mio. € für jeden Versicherungsfall (für Vermögens-, Personen- und Sachschäden). Der Nachweis des Versicherungsschutzes, die sämtliche vertragliche Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit abdeckt. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis des Versicherungsschutzes kann durch eine Bestätigung der Versicherung (z. B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) geführt werden. Bei Nichtbestehen oder Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung sind mit dem Angebot eine Erklärung des Versicherers und eine Eigenerklärung des Bieters vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssummen abgeschlossen wird.
  • Tabellarische Referenzaufstellung der Referenzen der letzten 10 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Erreichbarkeit, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit und der Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter
Technische Details
HOAI LP1LP2LP3LP4LP5LP6LP7LP8LP9

Besondere Bedingungen

  • Die Auftraggeberin kann den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze von Transparenz und Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
  • Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg (per E-Mail oder Bieterkommunikation über der Vergabeplattform) bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
  • Die Angebote sind im Wesentlichen in deutscher Sprache abzufassen.
  • Es werden nur in Textform über die Vergabeplattform subreport ELVIS eingereichte Angebote gewertet. Eine Einreichung per E-Mail, über die „Bieterkommunikation“ im subreport ELVIS, o. ä. ist nicht zulässig.
  • Verspätet eingereichte Angebote werden nicht gewertet.
  • Die Teilnahme der Bieter/Bieter bei der Eröffnung der Angebote ist ausgeschlossen.
  • Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen, Broschüren, o. ä. wird nicht berücksichtigt.
  • Fragen zum Verfahren sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Vergabeverfahren Sanierung F.-Geyer-Str. 1-11 – Los 10“ zu stellen und werden über den im Verfahrensbrief genannten Link zur Beantwortung veröffentlicht. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bieter an Herrn Daniel Schulte (EMail: daniel.schulte@subreport.de , Tel.: +49 (0)221-98578-45) wenden. Auf Fragen, die nach dem 02. Februar 2026 (Ortszeit: 12.00 Uhr) eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben sich über alle eingestellten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen.
  • Die Bieter/Bietergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen.
  • Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Gleiches gilt für die Korrektur fehlerhafter Unterlagen. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
  • Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern bzw. Bietergemeinschaften eingebunden werden bzw. Mitglied einer Bietergemeinschaft sind. Zwingende Maßgabe ist hierbei jedoch, dass der Nachunternehmer keine Kenntnis über die Angebotspreise der relevanten Bieter/ Bietergemeinschaften hat, bei denen er Nachunternehmer ist. Dies ist nach Aufforderung durch Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter/ Bietergemeinschaften ausgeschlossen werden. Eine unzulässige Doppelbewerbung liegt in der Regel auch dann nicht vor, wenn ein Nachunternehmer einerseits als eigenständiger Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft auftritt. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen rechtlich unselbständiger Niederlassungen eines Bieters.
  • Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Angebot abzugeben. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Angebots nicht älter als 12 Monate sein. Eigenerklärungen sind zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und im Original mit dem Angebot vorzulegen. Sofern sich der Bieter/die Bietergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmen/ konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie spätestens auf Verlangen des Auftraggebers nachweisen, dass ihm/ ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung)
  • Die GWB „Elstertal“ weist darauf hin, dass die Eignungskriterien aus technischen Gründen nicht vollständig unter Ziffer 5.1.9 der EU-Bekanntmachung dargestellt werden konnten. Alle für das Vergabeverfahren relevanten Eignungskriterien können im Dokument „3_Anlage 2_Nachweis- und Erklärungsbogen“ eingesehen werden, das unter dem Link https://www.subreport.de/E99112515 abgerufen werden kann.
Originaltitel: Sanierung Florian-Geyer-Str. 1-11 | Los 10 Boden
deen