Ausschreibung

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LM

Leon Müller

Business Development Manager

MaibornWolff GmbH

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Abgabe
in 5T
13585 Berlin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau (Berlin)
Projektübersicht

Die Projektsteuerungsleistung umfasst folgende Teile der Liegenschaft Kant-Gymnasium: Bismarkstr.47-56, Geb.A1 Hauptgebäude, Geb.A2 Ergänzungsbau Mensa, Geb.B Sporthalle I (Einfeld). Bismarkstr. 14-16; Geb.C, Filiale Eingangsgebäude, Geb.D , Filiale Nebengebäude, Geb.E Filiale Pavillon. Falkenseer Damm; Geb.F Sporthalle 2 (Zweifeld). Die Projektsteuerungsleistung für die Sanierung eines Schulstandortes wird ausgeschrieben. Der Schulstandort befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Altstadt Spandau an der Bismarckstraße 54, in 13585 Berlin. Die Schule ist aufgeteilt in drei Grundstücke: Hauptkomplex, Filialgrundstück und Sporthalle 2. Auf dem Hauptkomplex befindet sich der Gebäudekomplex aus den 1970er Jahren mit bis zu vier Geschossen. Im Jahr 1999 übernahm die Schule das gegenüberliegende ehemalige Möbelhaus (Filialbau). Auf dem Filialgrundstück, in der Bismarckstr. 14-16, ist der dreigeschossige Filialbau (Gebäude C) verortet, der durch einen Neubau ersetzt wird. Zudem befindet sich auf dem Grundstück noch ein eingeschossiges Nebengebäude (Gebäude D), das instandgesetzt wird und ein Pavillon (Gebäude E), der rückgebaut wird. Außerdem ist eine Instandsetzung einer weiteren Sporthalle (Gebäude F), am nahe gelegenen Falkenseer Damm 20, geplant. Mit Beginn der Sanierungsmaßnahmen ist die zeitweise Auslagerung der Schule an einen externen Standort vorgesehen, sodass die Baudurchführung in einer Bauphase möglich ist. Im Untergeschoss der Gebäude des Hauptkomplexes sind Lager- und Technikräume verortet. Darüber hinaus befinden sich in den bis zu drei Obergeschossen die Nutzräume, u. a. Unterrichts- und Fachräume, Verwaltung, Aula, Mensa und Sporthalle. Die Sporthalle am westlichen Seitenflügel ist zwar baulich mit dem Hauptgebäude verbunden, wird aber barrierefrei über den Innenhof erschlossen. Die Aula ist mittig im Erdgeschoss, zwischen den Unterrichts- und Verwaltungsräumen und der Sporthalle, platziert. Im Jahr 2016 erhielt das Hauptgebäude eine Mensaerweiterung. Die Gebäude des Hauptkomplex bestehend aus Stahlbetonskelettbau, mit Ausfachungen aus Stahlbetonscheiben und Bimssteinmauerwerk, weisen eine multiple Fassadengestaltung aus. Verkleidet ist die Fassade mit Weiß-Eternit, Sichtbeton sowie Glasbausteinen. Insbesondere zur Erreichung der energetischen Ziele besteht ein hoher Sanierungsbedarf an der Fassade. Der Filialbau C (dreigeschossig) auf dem Filialgrundstück sowie das Nebengebäude D (zweigeschossig) verfügen ebenfalls jeweils über ein Untergeschoss, was als Lager- und Nutzfläche genutzt wird. Die Obergeschosse werden als Unterrichts- und Fachräume genutzt. Beide Gebäude sind durch einen mittig verlaufenden Erschließungskern verbunden. Das Filialgrundstück wurde deutlich unter der erlaubten GFZ-Auslastung entwickelt. Aufgrund dessen, soll das Gebäude C soll einen Ersatzbau ersetzt werden, um dadurch eine erhöhte Raumkapazität zu erreichen. Im Rahmen der geplanten Maßnahmen bleiben gem. schulfachlicher Stellungnahme vom 30.09.2024 von SenBJF sowie unter Berücksichtigung des Raum- und Funktionsprogramms für ein 1-4-4-zügiges Gymnasium (Primarstufe 5.-6. Klasse ein Zug, Sekundarstufe I und II, 7.-12. Klasse – vier Züge) die Bestandsgebäude größtenteils erhalten und werden z. T. baulich angepasst. Im Wesentlichen werden hochbauliche Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit, energetischen Sanierung, Schadstoffsanierung sowie zur brandschutztechnischen Ertüchtigung umgesetzt. Die technischen Anlagen beider Gebäude sind in sämtlichen Anlagengruppen stark sanierungsbedürftig. Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme. Die vorhandene Lüftungsanlage entspricht nicht den heutigen Standards und muss erneuert werden. Zudem werden die Fachraumausstattung, das Datennetz sowie die Abwasser- und Wasseranlagen umfassend erneuert. Es ist davon auszugehen, dass die Bestandsleitungen mit KMF-Isolierung versehen sind, sodass eine KMF-Sanierung notwendig wird. Es ist davon auszugehen, dass die an das Bestandsgebäude angrenzenden Freiflächen und der Schulhof aufgrund sämtlicher Baumaßnahmen und der notwendigen Baustelleneinrichtung zerstört werden. Diese werden nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen entsprechend des Ist-Zustandes vor der Baumaßnahme wiederhergestellt. Auf dem Filialgrundstück ist eine Neugestaltung der Außenanlagen, aufgrund des Ersatzbaus bzw. des Abrisses des Pavillons, geplant. Die vorhandenen Sport- und Freizeitanlagen sollen im Zuge der Baumaßnahme saniert werden. Zudem ist eine neue Calistenics-Anlage geplant. Bereiche in den Obergeschossen des Gebäudekomplexes A sowie das um eine halbe Etage versetzte Turmgebäude sollen mit zwei ergänzende Aufzugsanbauten barrierefrei erschlossen werden. Im Zuge der Sanierung soll auch die Aula unter Berücksichtigung der Belange eingeschränkter Menschen neugestaltet werden. Die Aula ist als Versammlungsstätte, mit bis zu 500 Sitzplätzen, konzipiert und soll auch von Externen genutzt werden. Eine neues Farb- und Beleuchtungskonzept soll für Orientierung im Hauptgebäude sorgen. Auf Grundlage des Leitfadens für Sanierung von Schulen erstellte Energiekonzept sind u. a. eine Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes, die Erneuerung der Lüftungsanlage, die Errichtung von PV-Anlagen sowie ein sommerlicher Wärmeschutz vorgesehen. Das Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen (BNB) ist anzuwenden. Die Baumaßnahme umfasst die energetische Aufwertung des Gebäudekomplexes, die z. T. durch die Erneuerung von Fassadenelementen, die Erneuerung der technischen Anlagen, die Schadstoffbeseitigung, die Brandschutzertüchtigung, die Instandsetzung sowie die Schaffung von Barrierefreiheit erreicht werden soll. Diese sind in enger Abstimmung mit dem Betreiber und dem Nutzer zu planen.

Großsanierung BSO VI- Kant-Gymnasium, Projektsteuerung. Umfasst Teile der Liegenschaft Kant-Gymnasium. Umfasst Hauptgebäude, Mensa und Sporthallen.

Standort Projekt
Bismarkstr.54, 13585 Berlin, DEU
Finanzen
Geschätztes Honorar 50.000.000,00 €
HOAI - Gesamtkosten (KG 200-700) von 50 Mio€ (brutto)
Eignung

Anforderungen an den Bieter

  • Referenzen nach §75 Abs. 5 VgV
  • Mindestjahresumsatz nach §45 VgV
  • Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden in Höhe von mindestens 3.000.000 €; sonstige Schäden (Sach und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 5.000.000 €.
  • Der Umsatz meines/unseres Unternehmens betrug in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024), soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen: mindestens 500.000 € (netto) je Geschäftsjahr.
  • In den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte: mindestens 5 technische Mitarbeiter jahresdurchschnittlich.
  • Es sind mindestens 2 Referenzen über erbrachte Leistungen oder Projekte innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahren vorzulegen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
  • max. Übergabe an Bauherren 10 Jahre vor Bekanntmachungsveröffentlichung
  • mind. an LP2 beauftragt und 50% der LP 8 müssen vor Bekanntmachungsveröffentlichung erbracht sein
  • mind. HOAI mit Honorarzone IV (für Gebäudeplanung) und Gesamtkosten (KG 200-700) von 50 Mio€ (brutto)
  • eigenständig vom Büro erbrachte Projektsteuerungsleistungen
  • erfüllt das Kriterium eines Sanierungsbauvorhaben
  • erfüllt das Kriterium: Schulbauvorhaben
  • für mindestens eine Referenz müssen Haushaltsunterlagen (z.B. RBBau, ABau…) aufgestellt worden sein
  • Mindestens bei einer Referenz sollte es sich um eine öffentliche Baumaßnahme handeln, die durch einen öffentlichen Auftraggeber gemäß § 99 GWB beauftragt wurde.
  • Projektleiter: Studienabschluss (Arch./Ing.), mind. 10 Jahre Berufserfahrung und min. 3 Jahre im Büro des Bieters angestellt
  • Stellvertretender Projektleiter: Studienabschluss (Arch./Ing.), mind. 5 Jahre Berufserfahrung und min. 3 Jahre im Büro des Bieters angestellt
  • Hauptsächlich tätige Mitarbeiter: Studienabschluss (Arch./Ing.), mind. 3 Jahre Berufserfahrung, mind. 1 Jahr im Büro des Bieters angestellt.

Rollenqualifikationen

  • Architekt mit Bauvorlageberechtigung
  • Ingenieur mit 5 Jahren Erfahrung
  • Projektleiter: Studienabschluss (Arch./Ing.), mind. 10 Jahre Berufserfahrung und min. 3 Jahre im Büro des Bieters angestellt
  • Stellvertretender Projektleiter: Studienabschluss (Arch./Ing.), mind. 5 Jahre Berufserfahrung und min. 3 Jahre im Büro des Bieters angestellt
  • Hauptsächlich tätige Mitarbeiter: Studienabschluss (Arch./Ing.), mind. 3 Jahre Berufserfahrung, mind. 1 Jahr im Büro des Bieters angestellt.
Technische Details
HOAI LP2LP8

Besondere Bedingungen

  • Stufenweise Beauftragung
  • Eine elektronische Rechnungsstellung ist zulässig, aber nicht erforderlich.
Originaltitel: Großsanierung BSO VI- Kant-Gymnasium, Projektsteuerung
deen