Ausschreibung

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RT

Robert Tech

Geschäftsführer

assecor GmbH

Veröffentlicht
vor 15T
Heute
Abgabe
in 17T
67346 Speyer
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch die Zentrale des LBB, vertreten durch die LBB-Niederlassung Landau, vertreten durch die Niederlassungsleitung (Landau)
Projektübersicht

Ausschreibung für Fachplanung Technische Ausrüstung zur Brandschutzmaßnahme am Rechnungshof Rheinland-Pfalz in Speyer. Projekt umfasst die Ertüchtigung und Erneuerung von Brandschutzdurchführungen in den Anlagengruppen 1 (Abwasser, Wasser, Gas), 2 (Wärmeversorgung), 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und Informationstechnik). Maßnahmen beinhalten u.a. die Nachrüstung von Brandschottungen, die Sanierung von Elektroinstallationen, die Installation von Hausalarmanlagen und die Nachrüstung von RWA-Anlagen. Teilweise erfolgt die Ausführung als Interimslösung aufgrund eines anstehenden Verkaufs. Projekt gliedert sich in mehrere Leistungsstufen (LPH 5-8). Projektstandort sind die Gebäude des Landesrechnungshofs in Speyer. Vertragslaufzeit beträgt 31 Monate ab Februar 2026 mit Fertigstellung im Oktober 2027. Ausschlussgründe für Bieter mit Bezug zu Russland sind zu beachten. Elektronische Einreichung der Angebote über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz. Bewertungskriterien umfassen Personal-/Organisationskonzept (30%), Arbeitsweise/konzeptionelle Vorgehensweise (30%) und Honorar (40%).

Brandschutzertüchtigung der Gebäude des Landesrechnungshofes in Speyer. Ertüchtigung und Erneuerung von Brandschutzdurchführungen in den Bereichen Abwasser, Wasser, Gas, Wärmeversorgung und Elektrotechnik. Neubau von Hausalarmanlagen und Nachrüstung von RWA-Anlagen. Maßnahmen in Bestandsgebäuden unter laufendem Betrieb.

Standort Projekt
Gerhart-Hauptmann-Straße 4, 67346 Speyer, DEU
Finanzen
Geschätztes Honorar 352.500,00 €
HOAI - Die Arbeiten der TA umfassen: Anlagengruppe (ALG) 1 - Abwasser-, Wasser- u. Gasanlagen, ermittelte Baukosten 76.362,86 EUR: -Grundlagen der Kostenermittlung für die KG 410 aktualisieren. Ein Großteil der Trinkwasserversorung wurde in allen Gebäuden saniert, hierfür ist eine Bestandserfassung zum Abgleich der bisher geplanten Brandschottungen gegenüber den aktuell noch benötigten Brandschottungen nötig -Fortsetzung der Planungen zur Umsetzung der Brandschutzkonzepte ab der LPH 5 für die Gebäude E, D, A, B Interim, aufbauend auf die bereits erstellten Entwurfsplanungen für KG 410. Ertüchtigung u. Erneuerung v. Brandschutzdurchführungen ALG 2 - Wärmeversorgungsanlagen, ermittelte Baukosten 61.368,78 EUR: -Fortsetzung der Planungen zur Umsetzung der Brandschutzkonzepte ab der LPH 5 für die Gebäude E, D, A,B Interim, aufbauend auf bereits erstellte Entwurfsplanungen für KG 420. Ertüchtigung u. Erneuerung v. Brandschutzdurchführungen ALG 4 - Starkstromanlagen, ermittelte Baukosten 214.734,91 EUR: -Elektrotechnische Anlagen u. Installationen werden nicht verändert oder erneuert, aber geringfügige Erweiterungen erforderlich -Durchdringungen für Installationszwecke gemäß brandschutztechnischen Anforderungen von Wänden u. Decken nachträglich verschlossen -brandschutztechnische Abschottung von Elektroverteilungen in (notwendigen) Treppenräumen -Nachrüstung mit neuen Zuleitungen u. eigener Absicherung von Feuer- u. Rauchabschlusstüren mit elektrischer Offenhaltung -Sanierung u. Ertüchtigung gekennzeichnete Wände. Rückbau vorhandener Elektroinstallation. Neuinstallation, in Anlehnung an die Bestandsinstallation, erfolgt unter Beachtung des neuen Wandaufbaus. Nachrüstung von Brandschutzhohlwanddosen in Trockenbauwänden mit brandschutztechnische Anforderungen -Rückbau einer elektrischen Sonnenschutzanlage, um Fenster als Notausstieg zu nutzen -Installation von neuen Beleuchtungskörpern ist nicht vorgesehen u. erfolgt nur bei Notwendigkeit -Kennzeichung der Rettungswege in allen Gebäuden mit Rettungszeichenleuchten mit Einzelbatterie Leuchten werden nicht funkvernetzt u. ohne eine zentrale BUS-Überwachung ausgeführt. -die Erweiterung der Unterverteilungen u. Nachrüstung von zusätzlichen Stromkreisen für die Sicherheitsbeleuchtung u. Hausalarmanlage, sind alle vorhandenen Unterverteilungen zu sichten, prüfen u. messen mit Erstellung eines Prüfprotokolls und Nachrüsten eines Fehlerstromschutzschalters für Steckdosenstromkreise -Mangelhaft ausgeführte Durchführungen durch Wände u. Decken mit brandschutztechnischen Anforderungen, der Elektroinstallationen gliedern sich wie folgt: -Einzelkabeldurchführungen ohne bzw. mit nicht fachgerechter Schottung u. -Durchführungen von Kabelbündeln und Kombischotts ohne bzw. mit nicht fachgerechter Schottung. Vorhandene Brandschottungen, die nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet sind, werden ebenfalls in die Sanierungsmaßnahme einbezogen, da kein vollständiger Verwendbarkeits- bzw. Zulassungsnachweis vorliegt. ALG 5 - Fernmelde- u. informationstechnische Anlagen, ermittelte Baukosten 66.261,58 EUR: -Versetzung einer Sprechanlage in Gebäude E. Vorhandenes Haustelefon-Wandgerät einschl. der Kanäle demontiert/zurückgebaut. Am Leitungsauslass in der Wand wird eine Schwachstrom-Steckvorrichtung zum Anschluss der Zuleitung zum neuen Haustelefon-Tischgerät installiert. -Gemäß Brandschutzkonzept ist für die Gebäude eine Personenwarnanlage nicht erforderlich. Eine hausinterne Alarmierung im Gefahrenfall wird mit einer Hausalarmanlage realisiert. -Zusätzlich werden in den Fluren u. Treppenräumen automatische Melder mit DIN-Tongeber installiert. In Treppenräumen und an Ausgängen im Verlauf von Flucht- u. Rettungswegen werden Handmelder, Farbe BLAU mit der Aufschrift HAUSALARM, installiert -Die Hausalarmanlagen mit jeweils einer Zentrale für Gebäude A-B u. einer Zentrale für das Gebäude D-E sind mit den automatischen und den Handmelder funkvernetzt und nach EN 54-25 zertifiziert. Automatische Melder werden mit integriertem DIN-Ton-Signalgebern ausgeführt Alle Melder, automatische u. Handmelder, sind batteriebetrieben -Die Zentralen benötigen einen 230V-Anschluss u. können mit einem GSM-Modul zur Weiterleitung von Nachrichten als SMS- oder E-Mail ausgestattet werden. Eine 12 Stunden Notstromversorgung ist integriert -Durch eine Funkfeldmessung wird über die Notwendigkeit einer Reichweitenverstärkung des Funksignals mit einer oder mehreren Relaisstationen entschieden. -Mit zusätzlichen Funk-Sirenen besteht die Möglichkeit der Signalisierung einer Gefahr mit DIN-Ton auch in Bereichen, in denen keine automatischen Melder installiert sind oder die aus anderen Gründen akustische Defizite haben -Der Installationsort von RWA-Anlagen ist in den Planunterlagen dargestellt. Für diese Anlagen sind zusätzliche Auslösetaster nachzurüsten. Die Installationsorte der Auslösetaster u. neu anzuschließende RWA-Anlagen sind aus den Planunterlagen ersichtlich. -Für die Sicherheitstechnik ist ein Wartungsvertrag mit Jährlicher Wartung, Inspektion u. Instandsetzung der Anlage auszuschreiben.
Eignung

Anforderungen an den Bieter

  • Referenzen für Umbau/Modernisierung einer Brandschutzmaßnahme in einem Verwaltungsgebäude im laufenden Betrieb und Anlagengruppen 1, 2, 4 und 5 abgeschlossen
  • Projektleiter mit abgeschlossener Hochschulausbildung (mind. 3 Jahre Berufserfahrung Elektrotechnik/Versorgungstechnik/Maschinenbau) und mind. 3 Jahre Erfahrung in der Bauleitung
  • Mindestumsatz von 275.000 EUR pro Jahr in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
  • Berufshaftpflichtversicherung mit mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 0,25 Mio. EUR für sonstige Schäden
  • Nachweis über die fachliche Qualifikation von Projektleiter und Bauleiter
  • Erklärung über den allgemeinen Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre

Rollenqualifikationen

  • Projektleiter mit abgeschlossener Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) im Fachbereich Elektrotechnik, Versorgungstechnik, Maschinenbau oder vergleichbar und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss
  • Bauleiter mit abgeschlossener Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) im Fachbereich Elektrotechnik, Versorgungstechnik, Maschinenbau oder vergleichbar und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss und mind. 3 Jahre in der Bauleitung (Baustellenpraxis)
Technische Details
HOAI LP5LP6LP7LP8

Besondere Bedingungen

  • Bietergemeinschaften müssen eine Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung bilden
  • Eignungsleihe und Untervergabe sind möglich, jedoch mit Nachweispflicht
  • Bieter dürfen keine Verbindungen zu Russland im Sinne der Verordnung (EU) 2022/576 haben
  • Angebote und Nachweise sind ausschließlich elektronisch über den Projektraum auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz einzureichen
  • Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9
  • Eine Auftragsvergabe ist nur an solche Bieter möglich, bei denen ein Bezug zu Russland nicht vorliegt
  • Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
Originaltitel: Rechnungshof Rheinland-Pfalz, Brandschutzmaßnahme - Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1-2 und 4-5
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