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Im Rahmen des Invest-Containers B16 Bebra-Fulda für die Oberbausanierung 2027 im Regionalbereich Mitte werden in einer 3-monatigen Totalsperrung vom 05.02. – 14.05.2027 auf der Strecke 3600 Frankfurt – Göttingen umfassende 1:1 Erneuerungsarbeiten der Gleise und Weichen umgesetzt. Hinzu kommen im üblichen Rahmen Instandhaltungsarbeiten sowie die Sanierung/Neubau einer EÜ zwischen Bad-Hersfeld und Oberhaun. Inhalt des hier gegenständlichen Vergabepakets sind die Oberbauarbeiten für 35,1 km Gleiserneuerung und 39 Weichenerneuerungen sowie die Sicherungs- und bauaffinen Dienstleistungen, die im Zuge der Totalsperrung vom 05.02. – 14.05.2027 benötigt werden. Die zentrale Lage im Streckennetz sowie der Burghauner-Tunnel, Lärmschutzwände, innerörtliche Bebauung in Verbindung mit dem Mangel an geeigneten Bereitstellungs- und Logistikflächen entlang der Strecke bilden große Herausforderungen für die Umsetzung der Maßnahmen. Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Der Auftraggeber behält sich die Anwendung von §§ 123, 124 GWB vor. Bei Durchführung eines Verhandlungsverfahrens behält sich der Auftraggeber die Möglichkeit vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Für den Fall, dass die Bieter im Rahmen einer Verhandlung zur Abgabe eines preislich modifizierten Angebots aufgefordert werden, behält das Angebot der 1. Angebotseröffnung einschl. der Nebenangebote weiterhin Gültigkeit. Das gilt sowohl für den Fall, dass der Bieter fristgemäß ein modifiziertes Angebot vorlegt, als auch für den Fall, dass der Bieter ein modifiziertes Angebot nicht oder nicht fristgemäß vorlegt. Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (des Bestbieters) erteilt. Folgende Erklärungen sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Zusätzliche Unterlagen sind nicht erwünscht: Für die Arbeiten der Kampfmittelräumung ist eine Personaleinsatzliste einzureichen, aus der eine Qualifikation von mindestens zwei Verantwortlichen Personen gemäß § 19 Abs. (1) Nr. 3 SprengG (Räumstellenleiter) hervorgeht. Sie muss über die Fachkunde gemäß § 9 Satz 1 Nr. 1 SprengG verfügen. Dies ist durch einen gültigen Befähigungsschein gemäß § 20 SprengG nachzuweisen. Die Eignungsnachweise können auch von einem Nachunternehmer erbracht werden. Der Personaleinsatz (Qualifikation und Personalstärke) richtet sich nach den fachtechnischen Anforderungen der Kampfmittelräumung (hier insbesondere die TS A-9.1.5 „Anforderungen an gewerbliche Auftragnehmer“ der BFR KMR) und den Anforderungen der jeweiligen Räumstelle. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 05 v.H. der Auftragssumme. Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 03 v.H. der Abrechnungssumme. Die Zahlungsbedingungen gelten gemäß Vergabeunterlagen.
Erneuerung von Gleisen und Weichen. Gesamte Sperrung der Strecke. Herausforderungen durch Tunnel und Bebauung.
Anforderungen an den Bieter
Besondere Bedingungen