Ausschreibung

Bekanntmachungs-ID: f8fa207d-e9c3-4b64-b5f0-0494f6f92b79

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Sascha Bahlau

Sascha Bahlau

Geschäftsführer

LOUPZ GmbH & Co. KG

Veröffentlicht
vor 1T
Heute
Abgabe
in 34T
Friedrich-Schiller-Universität Jena (Jena)
Projektübersicht

Beschaffung einer halbautomatischen Hotplate für die Forschung. Die Anlage dient zur Temperung von Substraten für Elektronenstrahllithografie. Dies beinhaltet Pre- und Post-Bake von chemisch verstärkten Resists. Prozessiert werden 300mm-Wafer und rechteckige Glas-Substrate bis zu 300mm x 275mm x 15mm. Die genauen technischen Anforderungen sind in Anlage 2 spezifiziert. Die Ausschreibung erfolgt als offenes Verfahren nach VgV. Die Angebotsfrist endet am 19. Mai 2026 um 10:00 Uhr. Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot, basierend auf Gesamtpreis (40%) und technischer Ausführung (60%). Es gibt spezifische Ausschlussgründe nach GWB und VgV. Bieter müssen verschiedene Nachweise und Eigenerklärungen einreichen. Eine Vorauszahlung ist gegen Bankbürgschaft möglich. Die Vertragslaufzeit beträgt einen Monat.

Halbautomatische Hotplate zur Temperung beschichteter Substrate. Dient zur definierten Pre- und Post-Bake chemisch verstärkter Resists. Prozessiert 300mm-Wafer und Glas-Substrate bis 300mm x 275mm x 15mm.

Standort Projekt
DEU
Eignung

Anforderungen an den Bieter

  • Der Angebotsausschluss erfolgt gemäß §§ 123, 124 GWB, §§ 56, 57 VgV sowie Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Angebote, die die in der Leistungsbeschreibung geforderten Mindestspezifikationen/-forderungen nicht erfüllen, werden ebenfalls von der Wertung ausgeschlossen. Zur ordnungsgemäßen Bearbeitung der Ausschreibung sind schriftliche Erklärungen und Nachweise des Anbieters erforderlich. Auf Kapitel 5.1.9 dieser Bekanntmachung wird zusätzlich hingewiesen.
  • epo-notice
  • .Unternehmensdarstellung
  • Allgemeine Unternehmensdarstellung
  • Firmenname, Rechtsform, Umsatzsteuerident-Nr.
  • Anschrift (Hauptsitz/Niederlassungen/Sitz der Niederlassung, die den Auftraggeber betreuen würde)
  • Telefon-/Faxnummer und E-Mailadresse
  • Organisationsstruktur des Unternehmens, Geschäftsfelder/-zweige
  • Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Unternehmenshistorie etc.
  • Einen aktuellen (nicht älter als 6 Monate) Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein vergleichbares Register nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist
  • Angaben zu den Umsätzen der letzte drei Jahre (ersatzweise Geschäftsberichte der letzten drei Jahre) sowie den Umsätzen des im Rahmen der Ausschreibung maßgeblichen Geschäftsbereiches.
  • Bescheinigung/Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung einschließlich der Angabe der Deckungssummen.
  • Nachweis vergleichbarer Referenzaufträge
  • Zur Feststellung der technisch-beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter drei (3) Referenzaufträge der letzten 3 Geschäftsjahre mit dem Angebot vorzulegen. Der jeweilige Referenzauftrag muss mit der im vorliegenden Ausschreibungsverfahren zu vergebender Leistung inhaltlich und vom Komplexitätsgehalt (= Leistungsanforderungen gemäß Anlage 2) mindestens vergleichbar sein. Nur vergleichbare Referenzen können im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt werden.
  • Die Referenzen müssen mindestens die folgenden Angaben enthalten:
  • Name des Unternehmens (Referenzgeber)
  • Ansprechpartner beim Referenzgeber (Name, Telefon, E-Mail)
  • Art der ausgeführten Leistung
  • Ausführungszeitraum / Vertragslaufzeit
  • Erfüllt das angebotene Produkt die Anforderungen der Ausschreibung nicht, so ist das Angebot von der Wertung auszuschließen. Die Erfüllung/Einhaltung der gestellten Mindestanforderungen muss aus dem Angebot oder dessen Anlagen (Datenblätter, zusichernde Eigenerklärungen etc.) ersichtlich sein.
  • Sofern einzelne geforderte Leistungsparameter aus den Dokumentationen im Angebot nicht eindeutig und nachvollziehbar hervorgehen, und diese Informationen auch nicht nach ggfs. erfolgtem Aufklärungsgesuch des Auftraggebers eingereicht werden, führt dies zum Wertungsausschluss des Angebotes.
  • Eigenerklärung zum Ausschreibungsverfahren (Anlage 4.1)
  • Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Anlage 4.2)
  • Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB (Anlage 5)
  • Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB (Anlage 6)
  • Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 (Anlage 7)
  • Liegen die Erklärungen und Nachweise innerhalb der benannten Frist nicht vollständig vor, wird das Angebot ausgeschlossen (§ 12a ThürVgG)
Technische Details

Besondere Bedingungen

  • Kauf auf Rechnung (Vorauszahlungsrechnung), 30 Tage Zahlungsziel - Es wird mit Zuschlagserteilung eine Bürgschaft fällig.
  • Eine Vorauszahlung gegen Bankbürgschaft in Höhe des Bruttoauftragswertes wird in Absprache vereinbart.
  • Der Auftragnehmer reicht dazu umgehend nach Zuschlagserteilung eine Rechnung und Bürgschaft ein.
  • Die Kosten sind einzukalkulieren und werden nicht vergütet.
  • Bankbürgschaft eines europäischen Kreditinstituts / Bank, zudem selbstschuldnerisch und unbefristet, Zinsen und Kosten eingeschlossen, unter Verzicht auf die Einreden der Anfechtbarkeit, der Aufrechenbarkeit und der Vorausklage gemäß § 770, 771 BGB.
  • Die Bürgschaft kann nach erfolgreicher Abnahme zurückgefordert werden.
  • Eine Befristung ist unzulässig.
  • Informationspflicht, Rügen und Nachprüfungen: Die Vergabestelle informiert den/die Bieter, dessen/deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in der von ihr in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen bestimmten Form.
  • Spätestens zehn Kalendertage vor dem beabsichtigten Vertragsabschluss informiert die Vergabestelle den/die unterlegenen Bieter über den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und den frühestmöglichen Zeitpunkt der Zuschlagserteilung.
  • Die Vergabestelle bestimmt eine mindestens zehn Tage betragende Frist, in der eine mögliche Beanstandung / Rüge vorzubringen ist.
  • Beanstandungen / Rügen sind schriftlich zu übermitteln an: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Abteilung Einkauf, 07743 Jena.
  • Zulässig sind Beanstandungen und Rügen ausschließlich per E-Mail an: vergabestelle@uni-jena.de.
  • Beanstandungen und Rügen sind dabei klar als diese zu benennen und zu kennzeichnen.
  • Rügen der Bieter, in welchen diese einen Verstoß gegen die Vorschriften im Vergabeverfahren vortragen, sind ausnahmslos (per E-Mail) an die Vergabestelle zu richten.
  • Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, wird mit Eingang des entsprechenden Antwortschreibens der Vergabestelle, eine Frist von 15 Kalendertagen in Gang gesetzt (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), innerhalb derer der Bieter einen etwaigen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer einreichen kann.
  • Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt, Jorge-Semprún-Platz 4, 99423 Weimar.
  • Vorsorglich möchten wir auf die Kostenfolge nach § 14 Abs. 5 ThürVgG für Nachprüfungsverfahren hinweisen.
  • Der Zuschlag wird nach § 58 VgV auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt.
  • Vergabe nach § 58 VgV (wirtschaftlichstes Angebot).
Originaltitel: Hotplate zur Temperung großflächiger Substrate für Elektronenstrahllithografie
deen