Ausschreibung

Bekanntmachungs-ID: bf844567-818e-465a-a8d1-491a1bc86cdd

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Sascha Bahlau

Sascha Bahlau

Geschäftsführer

LOUPZ GmbH & Co. KG

Veröffentlicht
Heute
Fragen
in 12T
Abgabe
in 19T
10117 Berlin
BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH (Berlin)
Projektübersicht

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Erneuerung des gemeinsamen Corporate Network für die BG Kliniken (CN-BGK in der dritten Version, CN-BGK III), das eine transparente Vernetzung aller Standorte durch zuverlässige und performante Any-to-Any-Kommunikationsbeziehungen zwischen den einzelnen BG-Einrichtungen ermöglicht. Zudem ist über das CN-BGK III den einzelnen Einrichtungen SIP-Verbindungen zum öffentlichen Telefonnetz bereitzustellen. Kanäle in den SIP-Trunks müssen von den einzelnen Einrichtungen nach Bedarf hinzugebucht werden können. Darüber hinaus muss das CN-BGK III den einzelnen Einrichtungen nach Bedarf neben der Vernetzung der Standorte zentrale Internetzugänge für Mitarbeiter, Gäste und Patienten bereitstellen, die jeweils untereinander und von der Standortvernetzung logisch getrennt sind. Die Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre mit einer Verlängerungsoption bis zu einer Gesamtvertragsdauer von 10 Jahren. Angeboten wird eine Gesamtplanung gem. §§ 2-5 HOAI. Grundlage für die Berechnung des Honorars ist die Anlage 11 zur HOAI. Die Bemessungsgrundlage ist der voraussichtliche Kostenrahmen des Auftraggebers gem. § 7 Abs. 1 HOAI mit 1.500.000,00 EUR. Das Honorar für die Planungsleistungen wird mit 2.000.000,00 EUR festgeschrieben. Die Gesamtkosten der Bauausführung werden auf 6.000.000,00 EUR geschätzt.

Erneuerung des gemeinsamen Corporate Network für die BG Kliniken. Ermöglicht transparente Vernetzung aller Standorte durch zuverlässige Any-to-Any-Kommunikationsbeziehungen. Stellt SIP-Verbindungen und zentrale Internetzugänge bereit.

Standort Projekt
Leipziger Platz 1, 10117 Berlin, DEU
Finanzen
Geschätztes Honorar 2.000.000,00 €
HOAI - Bei den zu erbringenden Planungsleistungen handelt es sich um die Gesamtplanung (§§ 2-5 HOAI) für die zu erbringenden Architekten- und Ingenieurleistungen. Grundlage für die Berechnung des Honorars ist die Anlage 11 zur HOAI. Die Grundlage für die Honorarberechnung ist der voraussichtliche Kostenrahmen des Auftraggebers gem. § 7 Abs. 1 HOAI. Die Bemessungsgrundlage ist die Anlage 11 zur HOAI, die Grundlage für die Ermittlung der Honorare für alle Leistungsphasen ist der § 7 Abs. 1 HOAI mit 1.500.000,00 EUR. Mit dieser Größenordnung an Kosten wäre das Honorar für die Planungsleistungen mit 2.000.000,00 EUR festgeschrieben. Die Gesamtkosten der Bauausführung werden auf 6.000.000,00 EUR geschätzt.
Eignung

Anforderungen an den Bieter

  • Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1, 4 GWB (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich); liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen;
  • Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich); liegt ein fakultativer Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen;
  • Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen sowie Erklärung, dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
  • Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 oder wegen eines Verstoßes gemäß § 22 LkSG mit einer Geldbuße von wenigstens einhundertfünfundsiebzigtausend Euro belegt worden ist und keine aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).
  • Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes des Bewerbers (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich);
  • Mitgliedschaft bei Berufsgenossenschaft oder gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Ursprungs- oder Herkunftslands des Bewerbers (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).
  • Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Umsatz des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
  • Eigenerklärung zur Haftpflichtversicherung, dass eine aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1,0 Mio. Euro für Personenschäden und 2,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden 2fach maximiert pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht. Oder, sollte kein entsprechender Versicherungsschutz bestehen, unwiderrufliche und unbedingte, Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abgeschlossen und ein entsprechender Nachweis vor Erteilung des Zuschlags vorgelegt wird. Mindestanforderung: Bestehen einer aktuell gültige Haftpflichtversicherung oder einer vergleichbar marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1,0 Mio. Euro für Personenschäden und 2,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden 2-fach maximiert pro Versicherungsjahr und Schadensfall besteht.
  • Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Oder Begründung, weshalb keine Mitgliedschaft besteht.
  • Eigenerklärung, dass für die Ausführung der Leistungen erforderliche Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, unter Angabe der durchschnittlich jährlich Beschäftigten der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (aufgeschlüsselt nach Berufsgruppen: Techniker, Systemingenieure, Projektleitung, Servicemanagement, Sonstige).
  • Eigenerklärung, dass in den letzten drei Jahren vergleichbare Leistungen ausgeführt worden. Angaben zu den Referenzen machen wir im beigefügten Referenzbogen. Mindestanforderungen: 1. Angabe von mindestens drei Projektreferenzen für Standortvernetzung mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbaren Anforderungen, die die nachfolgenden Kriterien erfüllen unter vollständiger Angabe der in den Formblättern (06_Referenzbogen) aufgeführten Angaben (auch anonymisiert möglich, siehe hierzu unten). Mindestanforderung: - a) Die angegebenen Referenzprojekte umfassen ausnahmslos die Bereitstellung von Netzwerkdiensten als Managed Service. - b) 10 redundant angebundene Standorte - c) Alle der oben genannten Standorte sind mit mindestens 1 Gbit/s (symmetrisch) angebunden - d) 5 einzelne 10 Gbit/s Leitungen (symmetrisch) 2. Angabe von mindestens drei Projektreferenzen für SIP-Trunk mit vergleichbarer Komplexität und vergleichbaren Anforderungen, die die nachfolgenden Kriterien erfüllen unter vollständiger Angabe der in den Formblättern (06_Referenzbogen.docx) aufgeführten Angaben. Mindestanforderung: - a) Die angegebenen Referenzprojekte umfassen ausnahmslos die Bereitstellung von lokalen SIP-Trunks - b) 5 Standorte mit jeweils mindestens 10 Sprachkanälen - c) 1 Standort mit mindestens 100 Sprachkanälen 3. Die Referenzprojekte müssen entweder noch aktive Verträge sein oder aus den vergangenen fünf Jahren stammen. Bei den Referenzen sollte eine Angabe von Kontakt-Personen der angegebenen Referenzen erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, die angegebenen Referenz-Kunden zu kontaktieren. Sofern aufgrund von Vertraulichkeitsvereinbarungen keine Namen oder detaillierte Informationen zu Referenzen angegeben werden können, werden auch anonymisierte Referenzen akzeptiert. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben zu überprüfen und zu diesem Zweck die Kontaktdaten der angegebenen Referenz-Kunden anzufordern. Die angegebenen Referenzprojekte unter 1. und 2. können für beide Bereiche (Standortvernetzung und SIP-Trunk) identisch sein.
  • Eigenerklärung über weiter geforderte Nachweise zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit: - Angaben zu Erfahrung und Qualifikation Leitung/Stellvertretung (formlos durch Bieter einzureichen)auf gesonderter Anlage, - Angaben zum Qualitätsmanagement (Zertifikate, alternativ Einreichung einer erschöpfenden Beschreibung des Qualitätsmanagements durch Bieter - Angaben zum Informationssicherheitsmanagement (Zertifikate , alternativ Einreichung einer erschöpfenden Beschreibung des Qualitätsmanagements durch Bieter) Mindestanforderungen: 1. Der Bieter verfügt über ein zertifiziertes und dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem, mit dem ein der Wahrung der Betriebspflichten angemessenes Qualitätsniveau sichergestellt wird. Insbesondere muss die Einhaltung definierter messbarer Ziele gemäß SLA, sowie die Erreichung von KPI-Zielwerten für die Dienstleister-Prozesse über das Qualitätsmanagement gesteuert werden können.(Zertifizierung nach international anerkannter Norm, z.B. ISO 9001 oder vergleichbare). Als Nachweis dient hier ein gültiges Zertifikat und/oder eine formlose Eigenerklärung, dass zum voraussichtlichen Vergabezeitpunkt ein gültiges Zertifikat vorliegen wird. Ersatzweise hat der Bieter dem Angebot eine erschöpfende Beschreibung des angewendeten Verfahrens als Anlage beigefügt. 2. Der Bieter verfügt über ein zertifiziertes und dokumentiertes Informationssicherheitsmanagementsystem, das Verfahren und Regeln innerhalb einer Organisation aufstellt, die dazu dienen, die Informationssicherheit dauerhaft zu definieren, zu steuern, zu kontrollieren, aufrechtzuerhalten und fortlaufend zu verbessern (Zertifizierung nach international anerkannter Norm, z.B. ISO 27001 oder vergleichbare). Als Nachweis dient hier ein gültiges Zertifikat und/oder eine formlose Eigenerklärung, dass zum voraussichtlichen Vergabezeitpunkt ein gültiges Zertifikat vorliegen wird. Ersatzweise hat der Bieter dem Angebot eine erschöpfende Beschreibung des angewendeten Verfahrens als Anlage beigefügt. 3. Der Bieter verfügt mindestens über zwei qualifizierte Projektmanager (mindestens Zertifizierung nach IPMA Level C, PMI oder vergleichbare Qualifikation), die für die Durchführung des Projektes eingesetzt werden können. Wenn Qualifikationsnachweise für das Personal erbracht werden, so können diese aus Datenschutzgründen in pseudonymisierter Form erbracht werden (d.h. Verwendung von Pseudonymen anstelle von Klarnamen). Die verwendeten Pseudonyme müssen eine eindeutige Zuordnung von Mitarbeiter und Qualifikationsnachweis ermöglichen. 4. Der Bieter ist in der Lage, einen Managed Service (vergleichbar mit dem geforderten) mit einer Service-Verfügbarkeit von 24/7 zur Verfügung zu stellen. Dies kann durch eine rund um die Uhr (24/7) erreichbare, telefonische Anlaufstelle für den Netzbetrieb realisiert werden. 5. Es kann für die Standorte der BG Kliniken sowohl OnSite- als auch Remote-Service geleistet werden 6. Als Single Point of Contact wird ein Service Desk zur Verfügung gestellt. 7. Der Projektleiter sowie alle direkten Ansprechpartner verfügen über Kenntnisse der deutschen Sprache, die eine problemlose Kommunikation des Auftraggebers mit dem Personal des Bieters zu fachbezogenen Themen ermöglicht. 8. Das für die Bereitstellung der Dienste zur Verfügung stehende Personal verfügt über Praxiserfahrungen im Umfang von mindestens drei Jahren (je Person) bei der Bereitstellung der angebotenen Technologien. 9. Es existiert ein definierter und dokumentierter Eskalations-Prozess.

Rollenqualifikationen

  • Qualifizierte Projektmanager (mindestens Zertifizierung nach IPMA Level C, PMI oder vergleichbare Qualifikation)
Technische Details
HOAI LP1LP2LP3LP4LP5LP6LP7LP8LP9

Besondere Bedingungen

  • Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Teilnahme oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden. Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.
Originaltitel: Corporate Network der BG Kliniken (CN-BGK III)
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